Nicorette transdermales Pflaster - 14 Stück

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Das Nicorette Pflaster gibt gleichmäßig über den Tag verteilt Nikotin an den Körper ab, sodass das Rauchverlangen dauerhaft gehemmt wird.
50,95 €
Verfügbarkeit: Auf Lager
PZN
3537433
Nicorette enthält als Wirkstoff Nicotin, das über 16 Stunden gleichmäßig und kontrolliert über die Haut an den Körper abgegeben wird. Durch die Zufuhr von Nicotin mittels Nicorette Pflaster wird erreicht, dass die durch einen Nicotinentzug auftretenden Entzugserscheinungen nicht oder zumindest in deutlich abgeschwächter Form auftreten und so das Rauchverlangen des Patienten reduziert wird. Zu diesen Entzugserscheinungen zählen vor allem Reizbarkeit, Unruhe, Angst, vermehrter Appetit, Konzentrations- und Einschlafstörungen, die den Patienten in vielen Fällen veranlassen, das Rauchen wieder aufzunehmen. Nicorette dient als Hilfe und erleichtert die Entwöhnung auch in schwierigen Fällen, wobei eine entsprechende Motivation, Willensstärke und Ausdauer notwendige Voraussetzungen für jede Entwöhnungskur sind. Nicorette Pflaster kann auch eingesetzt werden als Hilfsmittel für Raucher während temporärer Abstinenz für Zeiträume, in denen ein Zigarettenkonsum nicht möglich oder nicht erwünscht ist. Durch zusätzliche Beratung und unterstützende Maßnahmen kann die Erfolgsrate verbessert werden.

Wissenschaftlichen Studien zufolge hängt der langfristige Erfolg des Rauchausstieges erheblich von der Stärke der Entzugserscheinungen zu Beginn des Entzugs ab. Es fangen prozentuell weniger Personen erneut mit dem Rauchen an, wenn die Abstinenzsymptome zu Beginn des Rauchausstieges gering gehalten werden. Nicorette transdermale Pflaster wurden entwickelt um diese erste Phase überwindbar zu machen. Es unterstützt den neuen Nichtraucher in der Startphase standhaft zu bleiben, in dem über den Tag verteilt Nikotin über die Haut an den Körper übergeben wird, in jenen Maßen die der Körper braucht, um starkes Rauchverlangen zu unterbinden.

Nicorette transdermale Pflaster werden zur schrittweisen Entwöhnung verwendet. Die 3 Stärkestufen hängen von der zuvor gerauchten Menge an Zigaretten ab. Die Stärkestufe der Pflaster wird nach und nach angepasst. Das Nikotinpflaster mit 15mg Nikotin für 16 Stunden ist die Mittlere oder erste Stufe. Haben Sie zuvor mehr als 20 Zigaretten täglich geraucht, verwenden Sie vorerst das Pflaster mit 25mg 8 Wochen lang und steigen erst dann auf dieses um. Haben ie jedoch weniger als 20 Zigaretten geraucht, ist dieses Pflaster die erste Stufe die Sie verwenden, bevor Sie auch ein noch leichteres zurückgreifen.
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Rezeptpflicht Nein
ErstattungsKodex N
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Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise
Nicorette darf nicht angewendet werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Nicotin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder das Pflaster selbst sind.
  • bei Nichtrauchern, Gelegenheitsrauchern und Kindern unter 12 Jahren.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nicorette anwenden, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden:
  • wenn Sie vor kurzem (innerhalb der letzten 3 Monate) einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erlitten haben.
  • wenn Sie Schmerzen im Brustkorb (instabile Angina pectoris) oder Angina pectoris in Ruhe haben.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung haben, die die Geschwindigkeit Ihres Herzschlags oder Ihren Herzrhythmus beeinflusst.
  • wenn Sie an Bluthochdruck leiden, der durch Arzneimittel nicht ausreichend eingestellt ist.
  • wenn Sie eine schwere oder mittelschwere Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden.
  • wenn Sie eine Zuckerkrankheit (Diabetes) haben.
  • wenn Ihre Schilddrüse überaktiv ist.
  • wenn Sie einen Tumor der Nebennieren (Phäochromozytom) haben.
  • wenn Sie ein Magen- oder ein Zwölffingerdarmgeschwür haben.
  • wenn Sie an einer Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) leiden.
Ihr Arzt wird die Risiken einer Nicotin-Ersatztherapie gegen die des Weiterrauchens sorgfältig abwägen. Um das Risiko von Verbrennungen zu vermeiden, sollte Nicorette Pflaster vor einer Magnetresonanz-tomographie (MRT) entfernt werden. Eine bereits bestehende durch Tabak verursachte Abhängigkeit von Nicotin kann auch bei Anwendung von Nicotin-Ersatzprodukten fortdauern; die Anwendung von Nicotin allein ist jedoch weniger schädlich als Tabakrauchen.

Um Nebenwirkungen und Überdosierung zu vermeiden, soll man nicht gleichzeitig rauchen oder Nicotin in anderer Form zuführen (Ausnahme: Dosierungsempfehlung für die Kombination mit Nicorette Kaugummi 2 mg, Nicorette 2 mg Lutschtabletten, Nicorette 15 mg Inhalationen oder Nicorette Spray). Im Falle einer schwerwiegenden oder anhaltenden Hautreizung ist die Behandlung abzubrechen und auf eine andere Darreichungsform auszuweichen. Für die Kombination von Nicorette Pflaster mit Nicorette 2 mg - Kaugummi bzw. Nicorette 15 mg Inhalationen, Nicorette Icemint 2 mg Lutschtabletten oder Nicorette Spray gelten die gleichen Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung wie für jene der einzelnen Präparate (siehe Gebrauchsinformation für Nicorette 2 mg Kaugummi, Nicorette 15 mg Inhalationen, Nicorette Icemint 2 mg Lutschtabletten oder Nicorette Spray).

Gefahr bei Kindern

Nicotindosen, die von erwachsenen Rauchern während der Behandlung problemlos vertragen werden, können bei Kindern schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen, die tödlich verlaufen können. Selbst gebrauchte Nicotinpflaster enthalten genug Nicotinreste, um gesundheitsschädlich für Kinder zu sein. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass Sie Nicorette immer außer Sicht- und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Anwendung von Nicorette zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Wenn Sie das Rauchen aufgeben, kann sich durch die Umstellung des Körpers die Wirkung von Insulin verstärken. Wenn Sie zuckerkrank sind und Insulin benötigen, wird daher Ihr Arzt unter Umständen Ihre Insulindosis reduzieren. Auch die Wirksamkeit anderer Arzneimittel kann sich erhöhen bzw. verändern:
  • Theophyllin zur Behandlung von Asthma
  • Tacrin zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit
  • Clozapin zur Behandlung von Schizophrenie
  • Ropinirol zur Behandlung der Parkinson-Krankheit.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Nicorette kann die gleichen Nebenwirkungen hervorrufen wie andere Arten der Nicotinzufuhr. Die meisten Nebenwirkungen treten zu Beginn der Behandlung auf und hängen im Allgemeinen von der Dosis ab, die Sie anwenden. Wirkungen, die mit der Raucherentwöhnung in Zusammenhang stehen (Nicotinentzug) Einige der unerwünschten Wirkungen, die bei Ihnen auftreten können, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, können Entzugserscheinungen sein aufgrund der Abnahme der Nicotinzufuhr. Zu diesen unerwünschten Wirkungen zählen:
  • Reizbarkeit, Frustration, Ungeduld oder Zorn
  • Ängstlichkeit, Ruhelosigkeit oder Konzentrationsstörungen
  • Nächtliches Erwachen oder Schlafstörungen
  • Gesteigerter Appetit oder Gewichtszunahme, Verstopfung
  • Gedrückte Stimmung
  • Starkes Rauchverlangen
  • Langsamer Herzschlag
  • Zahnfleischbluten
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Husten, Halsentzündung, verstopfte oder laufende Nase
Wenn folgende schwere seltene Nebenwirkungen (Anzeichen eines Angioödems) auftreten, beenden Sie die Anwendung von Nicorette und suchen Sie sofort einen Arzt auf:
  • Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Nesselausschlag zusammen mit Atembeschwerden
Wenn Sie das Rauchen einstellen, kann es auch zu Mundgeschwüren kommen. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Die meisten Nebenwirkungen sind moderat und klingen spontan und rasch nach Entfernen des Pflasters ab. In den ersten Wochen beschreiben etwa 20 % der Patienten leichte lokale Hautreaktionen. Wenn Sie von sich wissen, dass Sie auf Heftpflaster überempfindlich reagieren, sollten Sie während der ersten Tage der Behandlung sorgfältig auf das Auftreten von Hauterscheinungen achten. Bei schwerwiegenden oder anhaltenden Hautreaktionen ist die Behandlung abzubrechen - Sie können dann gegebenenfalls andere Nicorette Darreichungsformen anwenden.

Mögliche Nebenwirkungen

Nebenwirkungen mit Nicotinpflastern aus klinischen Studien und seit Markteinführung

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Juckreiz.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Kopfschmerzen,
  • Übelkeit,
  • Erbrechen,
  • Hautausschlag,
  • Nesselsucht.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
  • Überempfindlichkeit,
  • Missempfindungen,
  • Erschöpfung,
  • Abnorme Träume,
  • Herzklopfen,
  • Herzrasen,
  • Hitzewallung,
  • Bluthochdruck,
  • Atemnot,
  • übermäßige Schweißproduktion,
  • Muskelschmerzen,
  • Beschwerden am Verabreichungsort,
  • Schwäche,
  • Beschwerden und Schmerzen im Brustbereich,
  • Unwohlsein.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie),
  • Magen-Darm-Beschwerden,
  • Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen (Angioödem),
  • Hautrötung,
  • Schmerzen in Armen und Beinen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Gebrauchsinformation, Anwendung und Dosierung
Wenden Sie Nicorette immer genau nach Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Nicorette Pflaster (10 mg/16 h, 15 mg/16 h) können alleine (Monotherapie) oder zusammen mit Nicorette Kaugummi 2 mg oder Nicorette Inhalationen angewendet werden. Während der Behandlung mit Nicorette soll das Rauchen vollständig eingestellt werden.

Monotherapie

Erwachsene und ältere Personen. Kleben Sie am Morgen nach dem Aufstehen täglich ein Pflaster auf eine trockene, saubere, unverletzte und unbehaarte Hautstelle auf, am besten an der Hüfte, am Oberkörper oder am Oberarm und nehmen Sie das Pflaster am Abend vor dem Zubettgehen wieder ab. Somit wird das Pflaster für 16 Stunden auf der Haut belassen.

Die Pflaster gibt es in 3 Stärken: 25 mg/16 Stunden (Größe = 22,5 cm²), 15 mg/16 Stunden (Größe = 13,5 cm²) und 10 mg/16 Stunden (Größe = 9,0 cm²). Wenn Sie ein starker Raucher (mehr als 20 Zigaretten pro Tag) waren, wird empfohlen, mit dem 25 mg/16 Stunden – Pflaster zu beginnen (Stufe 1) und 8 Wochen lang täglich ein Pflaster zu verwenden. Danach sollte die Dosis zur Entwöhnung langsam reduziert werden und zuerst zwei Wochen lang täglich ein 15 mg/16 Stunden – Pflaster verwendet werden (Stufe 2) und danach für weitere 2 Wochen ein 10 mg/16 Stunden – Pflaster (Stufe 3).

Starke Raucher (Dosis & Dauer)

Stufe 1 Nicorette 25 mg Erste 8 Wochen
Stufe 2 Nicorette 15 mg Nächste 2 Wochen
Stufe 3 Nicorette 10 mg Letzte 2 Wochen
Wenn Sie ein schwacher Raucher (weniger als 20 Zigaretten pro Tag) waren, wird empfohlen, gleich mit dem 15 mg/16 Stunden – Pflaster (Stufe 2) für 8 Wochen lang zu beginnen und dann für die letzten 4 Wochen ein 10 mg/16 Stunden – Pflaster (Stufe 3) zu verwenden.

Schwache Raucher (Dosis & Dauer)

Stufe 2 Nicorette 15 mg Erste 8 Wochen
Stufe 3 Nicorette 10 mg Letzte 4 Wochen

Kinder und Jugendliche

Bei Jugendlichen im Alter von 12 – 18 Jahren soll Nicorette 15 mg/16 h und 10 mg/16 h – transdermales Pflaster nur auf ausdrückliche Empfehlung eines Arztes angewendet werden. Es gibt nur beschränkte Erfahrung für die Behandlung dieser Altersgruppe mit Nicorette. Bei Kindern unter 12 Jahren darf Nicorette nicht angewendet werden.

Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörung

Fragen Sie vor der Anwendung von Nicorette Ihren Arzt um Rat. Anwendung zusammen mit Nicorette Kaugummi 2 mg oder Nicorette Inhalationen (Bitte beachten Sie auch die Gebrauchsinformation der Nicorette Kaugummi 2 mg oder Nicorette Inhalationen)

Erwachsene und ältere Personen

Wenn Sie mit der Monotherapie keinen Erfolg hatten oder den täglichen Konsum von Nicorette Kaugummi oder Nicorette Inhalationen wegen lokaler Nebenwirkungen reduzieren möchten, können Sie zusätzlich zu Nicorette Pflaster (10 oder 15 mg/16h) auch Nicorette 2 mg – Kaugummi oder Nicorette Inhalationen anwenden.

Beginn der Behandlung

Die Behandlung soll mit einem Nicorette Pflaster 15 mg/16 h täglich begonnen werden. Das Pflaster wird am Morgen nach dem Aufwachen auf eine unversehrte Hautfläche geklebt und vor dem Schlafengehen wieder entfernt. Somit wird das Pflaster für 16 Stunden auf der Haut belassen.

Die Anwendung wird mit Nicorette 2 mg – Kaugummi oder Nicorette Inhalationen kombiniert. Es sollten zumindest 4 Kaugummis zu 2 mg täglich angewendet werden. Im Allgemeinen sind 5 – 6 Kaugummis ausreichend, um einen entsprechenden Effekt zu erzielen. Es sollten nicht mehr als 24 Kaugummis pro Tag angewendet werden. In Kombination mit Nicorette Inhalationen sind im Allgemeinen 4 – 5 Kapseln täglich ausreichend, um einen entsprechenden Effekt zu erzielen. Es sollten nicht mehr als 12 Kapseln pro Tag angewendet werden. Diese Menge (Dosierung) soll für 8 Wochen beibehalten und danach schrittweise gesenkt werden.

Verlauf der kombinierten Anwendung

Nach der anfänglich kombinierten Anwendung von Nicorette Pflaster und Nicorette Kaugummi 2 mg oder Nicorette Inhalationen über 8 Wochen kann der weitere Verlauf der Raucherentwöhnung auf zwei Arten erfolgen. Entweder wird danach eine niedrigere Pflasterstärke (10 mg/16 h) für weitere 4 Wochen eingesetzt. Dabei wird die gleichzeitige Anwendung von Nicorette 2 mg Kaugummi oder Nicorette Inhalationen in der täglichen Dosis wie zu Beginn der Behandlung beibehalten und anschließend dann innerhalb von 12 Monaten nach Therapiebeginn schrittweise reduziert. Oder aber die Anwendung des Pflasters wird nach der Anfangsphase ganz beendet und die Anzahl der Kaugummis oder der Kapseln wird schrittweise innerhalb von insgesamt 12 Monaten reduziert.

Empfohlene Dosierung

Beginn der Behandlung
Zeitraum Pflaster 2 mg Kaugummi Inhalationen die ersten 8 Wochen
1 Nicorette Pflaster
15 mg/16 h täglich nach Bedarf
es werden 5 – 6 Kaugummis täglich empfohlen
es werden 4 – 5 Kapseln täglich empfohlen
Fortsetzung der Behandlung – 1. Variante oder weitere 4 Wochen
1 Nicorette Pflaster 10 mg/16 h täglich nach Bedarf – schrittweise Reduktion der Anwendung des Kaugummis – schrittweise Reduktion der Kapseln Fortsetzung der Behandlung – 2. Variante
bis zu 12 Monate – kein Pflaster mehr – schrittweise Reduktion der Anwendung des Kaugummis – schrittweise Reduktion der Kapseln

Kinder und Jugendliche

Eine Kombinationstherapie ist für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 – 18 Jahren nicht empfohlen, aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenklichkeit. Bei Kindern unter 12 Jahren ist die Anwendung kontraindiziert. Dauer der Anwendung bei kombinierter Anwendung Ergebnisse aus kontrollierten klinischen Studien liegen über einen Zeitraum von 12 Monaten vor. Generell wird die Anwendung über 12 Monate hinaus nicht empfohlen. Manche Raucher benötigen allerdings eine längere Behandlung, um einen Rückfall in ihre Rauchgewohnheiten zu vermeiden, welche dann mit ärztlicher Begleitung erfolgen soll. Der Rat und die Unterstützung einer professionellen Hilfe sollte zu jedem Zeitpunkt der Raucherentwöhnungstherapie in Anspruch genommen werden, wenn die Gefahr eines Rückfalls besteht.

Art der Anwendung

Nicorette sollte auf eine saubere, trockene, unverletzte und unbehaarte Hautstelle aufgeklebt werden, etwa an der Hüfte, am Oberarm oder auf der Brust. Die Hautstelle sollte täglich gewechselt werden und dieselbe Hautstelle sollte erst nach einigen Tagen wieder verwendet werden. Schneiden Sie mit der Schere Entnehmen Sie das Pflaster und entfernen Sie die Schutzhülle auf. durch Knicken des Pflasters die Schutzfolie. 1. Vor dem Anbringen des Pflasters die Hände waschen.
2. Die Schutzhülle mit einer Schere seitlich wie gezeigt aufschneiden. Eine saubere, trockene, unbehaarte und unverletzte Hautstelle wie etwa Hüfte, Oberarm oder Brust auswählen.
3. Einen Teil der silberfarbenen Aluminiumschutzfolie soweit wie möglich abziehen. Dabei sollte nach Möglichkeit jede Berührung der Finger mit der Klebefläche des Pflasters vermieden werden.
4. Das Pflaster mit der Klebefläche vorsichtig auf der Haut anbringen und den restlichen Teil der silberfarbenen Aluminiumschutzfolie abziehen.
5. Das Pflaster mit der Handfläche oder den Fingerspitzen fest auf die Haut pressen.
6. Mit den Fingern fest den gesamten Rand des Pflasters entlang fahren und so sicherstellen, dass das Pflaster fest sitzt.
7. Der Kontakt mit Augen oder Nase ist zu vermeiden.
8. Nach dem Entfernen soll das gebrauchte Pflaster and der Klebefläche zusammengefaltet und entsorgt werden.
9. Nach dem Anbringen bzw. Entfernen des Pflasters die Hände waschen.

Wie lange sollte die Anwendung dauern?

Die Dauer der Behandlung beträgt 3 Monate bei derMonotherapie bzw. 2 oder 3 Monate bei der Kombinationstherapie (siehe Anwendung zusammen mit Nicorette Kaugummi 2 mg oder Nicorette Inhalationen). Bei manchen ehemaligen Rauchern kann eine längere Behandlung notwendig sein, um einen Rückfall in die alten Rauchgewohnheiten zu vermeiden. Eine Anwendung des Pflasters für länger als 6 Monate wird im Allgemeinen nicht empfohlen. In diesem Fall sollte eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

Wenn Sie eine größere Menge Nicorette angewendet haben, als Sie sollten:

Bei Verdacht einer Überdosierung bzw. bei ersten Anzeichen nehmen Sie die Nicorette Pflaster sofort ab, beenden Sie jegliche Nikotinzufuhr und verständigen Sie Ihren Arzt oder wenden Sie sich ans nächste Krankenhaus. Dosierungen von Nikotin, die von erwachsenen Rauchern während der Behandlung vertragen werden, können bei Kleinkindern zu schweren Vergiftungssymptomen führen und sogar tödlich sein. Eine Überdosierung kann auftreten, wenn Sie mehrere Pflaster gleichzeitig angewendet haben, eine zu starke Pflasterstärke gewählt haben oder wenn zusätzlich Nikotin in anderer Form zugeführt wurde (Rauchen, andere als die für die Kombinationstherapie empfohlenen Nikotinersatzprodukte).

Anzeichen einer Überdosierung sind:

  • Übelkeit,
  • vermehrter Speichelfluss,
  • Bauchschmerzen,
  • Durchfall,
  • vermehrtes Schwitzen,
  • Kopfschmerzen,
  • Schwindel,
  • Hör- und Sehstörungen und Schwächegefühl,
  • Blutdruckabfall,
  • schwacher und unregelmäßiger Puls,
  • Herzrasen,
  • Atemprobleme,
  • Erschöpfung,
  • Kreislaufkollaps,
  • allgemeine Krampfanfälle und Koma.
Wenn Sie die Anwendung von Nicorette transdermalem Pflaster vergessen haben
Wenden Sie auf keinen Fall zwei Pflaster gleichzeitig an, um eine vergessene Anwendung wettzumachen, sondern setzen Sie die Anwendung wie gewohnt fort.
Lagerung / Aufbewahrung
Nicht über 25°C lagern. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Da die Pflaster auch nach dem Gebrauch noch Nicotin enthalten, müssen gebrauchte Pflaster so entsorgt werden, dass sie unter keinen Umständen in die Hände von Kindern gelangen können. Entsorgen Sie die Pflaster daher nach Gebrauch sorgfältig, indem Sie sie in der Mitte mit der Klebeschicht nach innen zusammenfalten, so dass die beiden Hälften miteinander verkleben. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und Schutzhülle nach „Verwendbar bis“ oder „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nur zum einmaligen Gebrauch.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Inhaltsstoffe
Der Wirkstoff ist Nicotin Transdermales Pflaster mit 1,75 mg Nicotin/cm² in Stärken von 10 mg/16 h (Größe = 9,0 cm², enthält 15,8 mg Nicotin), 15 mg/16 h (Größe = 13,5 cm², enthält 23,6 mg Nicotin). 25 mg/16 h (Größe = 22,5 cm², enthält 39,4 mg Nicotin).

Die sonstigen Bestandteile sind:
  • mittelkettige Triglyceride
  • basisches Butylmethacrylat-Copolymer
  • Polyethylenterephthalat-Film (PET)
  • Acrylat-Matrix
  • Acrylische Klebelösung
  • Kaliumhydroxid
  • Croscarmellose-Natrium
  • Aluminiumacetylacetonat
  • Abziehfolie
  • Polyethylenterephthalat-Film (PET) mit einer Seite aluminisiert und beiden Seiten silikonisiert
  • Drucktinte
  • Epoxyamin 2 Komponenten Tinte für pharmazeutische Anwendungen.
Schwangerschaft / Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

In der Schwangerschaft zu Rauchen kann dem Fötus und dem Säugling schweren Schaden zufügen. Schwangere Raucherinnen sollen eine Raucherentwöhnung ohne Unterstützung von nicotinhaltigen Arzneimitteln durchführen. Der Einsatz von Nicorette ist nach Rücksprache mit dem Arzt nur dann zu erwägen, wenn die Gefahr des Weiterrauchens besteht. In diesem Fall muss der Arzt die Risiken des Weiterrauchens (möglicherweise höhere Nicotinplasmaspiegel, schädliche Substanzen aus dem Tabakrauch) gegen das Risiko der Nicotin-Ersatzbehandlung abwägen.

Stillzeit

Nicotin geht ungehindert in die Muttermilch über, in Mengen, die selbst in therapeutischen Dosen den Säugling beeinträchtigen können. Nicotin ist daher während der Stillzeit zu vermeiden. Falls ein Rauchverzicht nicht erreicht wird, ist die Anwendung einer Nicotinersatztherapie bei stillenden Raucherinnen nur nach Rücksprache mit einem Angehörigen eines medizinischen Fachberufes einzuleiten. Produkte mit flexibler Dosierung (wie Kaugummi, Lutschtablette, Inhalationen, Spray) sind möglicherweise zu bevorzugen, da diese üblicherweise zu einer niedrigeren Nicotin-Tagesdosis führen als Pflaster. Bei der Anwendung von Produkten mit flexibler Dosierung sollen die Frauen das Arzneimittel direkt nach dem Stillen anwenden und zwischen der Anwendung der flexiblen Darreichungsform und dem nächsten Stillen so viel Zeit wie möglich vergehen lassen (empfohlen werden 2 Stunden).

Fortpflanzungsfähigkeit

Rauchen kann nachteilige Wirkungen auf die weibliche und männliche Fertilität (Fruchtbarkeit) haben. Es ist nicht bekannt, welchen spezifischen Anteil Nicotin an diesen Wirkungen hat. Frauen mit Kinderwunsch sollen aber nach Möglichkeit weder rauchen noch eine Nicotinersatztherapie durchführen. Obwohl das Rauchen negative Wirkungen auf die männliche Zeugungsfähigkeit haben kann, gibt es keine Hinweise darauf, dass bei Männern unter Nicotinersatztherapie besondere empfängnisverhütende Maßnahmen erforderlich wären.
Sonstiges
Wie Nicorette aussieht und Inhalt der Packung Nicorette ist ein halbtransparentes transdermales Pflaster und ist in Packungen zu 7 und 14 Pflaster erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt: Behandlung von Überdosierung Nach einer Überdosierung können die Symptome schnell auftreten. Die Nicotinzufuhr muss sofort beendet, das Pflaster entfernt, und die Applikationsstelle abgewaschen werden. Eine symptomatische Behandlung ist gegebenenfalls mit künstlicher Beatmung einzuleiten. Die Vitalzeichen sind zu überwachen.
Wirkung
Durch die Zufuhr von Nicotin mittels Nicorette Pflaster wird erreicht, dass die durch einen Nicotinentzug auftretenden Entzugserscheinungen nicht oder zumindest in deutlich abgeschwächter Form auftreten und so das Rauchverlangen des Patienten reduziert wird.
Allergie
Darf nicht angewendet wreden, wenn Sie allergisch gegen Nicotin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder das Pflaster selbst sind.
Verkehr
Nicorette hat keinen oder nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Kinder
Darf nicht bei Kindern unter 12 Jahren verwendet werden.

Achtung!

Dosierungen von Nicotin, die von erwachsenen Rauchern während der Behandlung vertragen werden, können bei Kindern schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen, die tödlich verlaufen können. Der Verdacht auf eine Nicotinvergiftung bei einem Kind ist als medizinischer Notfall anzusehen – setzen Sie sich sofort mit einem Arzt in Verbindung oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf.
Stichworte
Rauchentwöhnung;Entzugssymptome;Rauchstopp;Mundschleimhaut;Rauchverlangen;Entzugserscheinung
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